Nach dem Kochen die Küche putzen: Wie und womit funktioniert das Reinigen am besten?

Putzen nach dem Kochen
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Kochen ist eine schöne Leidenschaft und besonders dann, wenn man Gäste mit seinen Kochkünsten überzeugen kann und möchte. Doch jeder kennt das berüchtigte Chaos in der Küche, welches schon beim Zubereiten der ersten Speisen entstehen kann. Da werden Gemüse geschnibbelt und geputzt, zerkleinert und geschält. Viele Töpfe stehen auf dem Herd und im Ofen brutzelt der Braten vor sich hin.

Oftmals bleibt nicht viel Zeit, um während der Speisenzubereitung die Küche gründlich zu reinigen. Geschweige denn in die Tiefe der Reinigung gehen zu können. Beispielsweise beim Reinigen des Ofens, der nach dem Braten und Rösten stark verschmutzt ist. Oder auch der gesamten Arbeitsfläche, die nach einem gigantischen Wirrwarr und Chaos ausschaut. Doch das Reinigen der Küche nach dem Kochen ist gar nicht so dramatische, wenn man zum Einen mit einem gewissen System beim Zubereiten der Speisen vorgeht und und zum Anderen mit den richtigen Reinigern ans Werk geht.

Mit den richtigen Helfern ans Werk

Grundsätzlich muss und sollte man immer beim Reinigen und Beseitigen von Schmutz in der Küche durch Braten, Schmoren, Kochen und Frittieren oder Backen entsprechende Putzmittel am Bord haben. Ohne diese „Waffen“ ist man besonders bei hartnäckigen Verschmutzungen aufgeschmissen. Beispielsweise beim Reinigen von Ölflecken, die durchs Braten auf dem Herd entstanden sind. Sie sie nämlich nicht sofort nach dem Braten und Kochen erkannt und beseitigt worden, ist es ein ganz anderes Spiel sie loszuwerden. Alte Ölflecken können am besten mit Fettlösern beseitigt werden. Sie dienen in der Regel einzig diesen Verschmutzungen, denn mit herkömmlichen Mittel ist das Reinigen hier besonders mühsam bis erfolglos. Mit Fettlösern funktioniert das schnell und einwandfrei. Der Herd, die Umrandung, die unmittelbare Arbeitsfläche und auch der Hintergrund am Herd selbst, die Fliesen oder Schieferplatten und Co. lassen sich mit diesen Fettlösemitteln leicht reinigen.

Den Backofen auf Vordermann bringen

Jeder kennt das. Kaum hat man den Auflauf fertig in der Form geschichtet, oder den Teig für den Kuchen in die Form gegossen und in den Ofen geschoben, da quillt der Teig über den Rand der Form und tropft fleißig auf den Backofenboden und verbrennt. Ebenso der Käse des Auflaufs, der Tropfen für Tropfen hässliche Flecken im Ofen hinterlässt. Ist die Zubereitungszeit vorbei, der Auflauf oder die Backform aus dem Ofen, sieht man erst das ganze Ausmaß der Verunreinigung. Wer dann nicht schnell handelt und den richtigen Reiniger zur Hand hat, hat das Nachsehen und die Flecken brennen sich womöglich in die Emaille Beschichtung des Ofens ein. Auch hier gibt es einen speziellen Backofenreiniger, der das ganze schnell in den Griff bekommt.

Arbeitsflächen, Schneidebretter und Co.

Die Arbeitsfläche nach dem Zubereiten der Speisen zu reinigen, ist in der Regel relativ einfach. Erst einmal ist es nie verkehrt, schon während der Koch- oder Backzeit der Speisen für Ordnung in der Küche zu sorgen. So kann man nach dem Putzen des Gemüses ruhig anfangen, die Schneidebretter mit etwas Spüli und Wasser abzuwaschen und die genutzte Arbeitsfläche ebenso. Hat man Fisch zubereitet, oder Fleisch, sollte man besonders akribisch säubern und reinigen. Aber auch hier reicht ein Spülmittel auf Zitronensäurenbasis oder ein biologisch abbaubarer Essigreiniger, welche ebenfalls gut gegen die ungeliebten Kalkflecken einsetzbar sind. Schränke, Ablagen und Herd können ebenso gereinigt werden, wobei auch das Ceranfeld mit einem speziellen Reiniger hierfür gesondert gereinigt werden sollte.

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