Der Grillkamin – zwei Funktionen in einem für den Garten

Grillkamin
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Grillkamine bieten sich in verschiedenen Materialien an. Die Nutzungsmöglichkeiten sind sehr ähnlich, was nicht nur auf die ähnliche Form zurückzuführen ist. Die meist charakteristische Form stellt einen Kamin dar, der den Rauch des Feuers gezielt nach oben lenkt. Durch zusätzliche Schienen in verschiedenen Höhen lassen sich nach Wunsch Lebensmittel darin grillen. Somit wird Wärme und eine besondere Atmosphäre mit der beliebten Garmethode kombiniert. Die Auswahl der Brennstoffe hält sich in Grenzen. Dennoch wirkt sich die endgültige Wahl des Holzes auf den Geschmack aus.

Welche Vorteile hat ein Grillkamin?

Ob in der Wohnung oder im Garten, Kamine strahlen grundsätzlich eine besondere Wärme aus. Das Feuer erinnert an einen klassischen Kamin, der für Wärme in der Wohnung und eine besondere Atmosphäre sorgt. Die Grillkamine sind nicht nur für das gemütliche Feuer geeignet, sondern ebenfalls zum Grillen. Durch die feste Bauform und das beständige Material ist das Grillen bei jedem Wetter und zu jeder Jahreszeit möglich.

Durch die Art des Baus und die Farben kann der Kamin lässt sich der Kamin in die Umgebung, am Haus und an der Terrasse integrieren. Somit wird auch ein optisches Highlight geschaffen, welches das ganze Jahr über die vielen Möglichkeiten bietet.

Feste Grillkamine, bei denen eine häufige Verwendung beabsichtigt ist, werden nicht nur sehr massiv, sondern auch mit einem umfangreichen Platzangebot gebaut. Dies zeigt sich bei einer Arbeitsfläche und einer Ablagefläche, die für das Grillgut, eventuelle Zubereitung und weitere Lebensmittel nutzbar ist. Dadurch wird das Gewicht zusätzlich gesteigert, wodurch der Kamin noch besser der Witterung standhalten kann. Aus diesem Grund lassen sich die Modelle auch als diebstahlsicher beschreiben, da diese nicht ohne größeren Aufwand in das Auto zu laden sind.

Für wen eignen sich Grillkamine?

Beim Blick in die Vorgärten, auf die Terrassen und in die Schrebergärten ist schnell zu erkennen, dass Grillkamine selten vertreten sind. Eignen würde sich dieser Art des Grills für sehr unterschiedliche Menschen. Letztendlich bietet sich dieses Modell für alle Gartenbesitzer an. Die Grillkamine lassen ausschließlich im Freien, im Idealfall mit Abstand zur Hauswand aufstellen. Ist dies möglich, kann und sollte von den Vorteilen profitiert werden. Es ist keine Auf- und Abbau des Grills notwendig. Selbst im Winter würde der Kamin zur Verfügung stehen, wenn das Wetter passt und Lust auf Grillgut vorhanden ist.

Es stehen verschiedene Materialien zur Auswahl. Die sich nicht unbedingt auf die Grundkonstruktion beziehen, sondern auf den weiteren Anbau. Ob Marmor, rote Fliesen oder andere Naturmaterialien, die sich als langlebig und robust erweisen, es lassen sich verschiedene optische Vorstellungen umsetzen.

Wo lässt sich ein Grillkamin verbauen?

Es gibt seitens der Gesetze keine Vorgaben, wo der Grillkamin im Freien aufzubauen ist. Jedoch gibt es Ratschläge die den Streit mit dem Nachbarn reduzieren und auch den Zustand der eigenen Immobilie nicht beeinträchtigen. So ist es theoretisch möglich, den Grillkamin direkt an der Grenze zum Nachbarn aufzustellen. In der Praxis wird jedoch des lieben Friedens Willen davon abgeraten. Durch eine vermehrte und unangenehme Rauchbelästigung kommt es nicht selten zum Streit mit den Nachbarn. Auch der Lärm von Grillpartys stellt einen bekannten Auslöser hierfür dar.

Im Weiteren ist wichtig, dass der Grillkamin keinen Platz an der Hauswand bekommt. In diesem Fall wäre damit zu rechnen, dass der Rauch die Hauswand verfärbt und sich Rußanhaftungen zeigen. Das gleiche Problem zeigt sich, wenn der Wind den Rauch in Richtung des Hauses weht und ein geringer Abstand vorhanden ist.

Im Idealfall bekommt der Grillkamin einen Platz auf der Außenseite der Terrasse oder in der Mitte des Gartens, wenn dort eine gemütliche Sitzecke geschafften wird. Somit können die sinnvollen Abstände zu Fenstern, Hecken, Bäumen und Balkonen eingehalten werden.

Wohin werden die Abgase geleitet?

Im Gegensatz zu einem klassischen Grill, wird bei einem Grillkamin auf einen kontrollierten Luftzug gesetzt. Durch den Kamin, der sich in verschiedenen Höhen bauen lässt und auf den Luftzug und vor allem die Abgasführung auswirkt, ist eine kontrollierte Leitung des Rauchs möglich. Dennoch variiert die Windrichtung von Moment zu Moment und lässt nicht beeinflussen. In der Regel ist keine Abnahme durch den Schornsteinfeger notwendig.

Anders ist es, wenn die Abgase in den bestehenden Kamin des Hauses eingeleitet und gezielt nach oben geführt werden. In diesem Fall ist ein Aufbau direkt am Haus notwendig und problemlos möglich. Es wird geraten, dass der zuständige Schornsteinfeger einen Blick auf den Anschluss wirft und diesem seinen Segen gibt. Somit lassen sich spätere Probleme umgehen.

Woraus sind Grillkamine gebaut?

Grillkamine werden in verschiedenen Materialien hergestellt. Während es früher üblich war, dass diese aus kleinen feuerfesten Steinen gemauert wurde, bieten sich mittlerweile auch weitere Materialien an. Die verschiedenen Materialien haben jeweils eigene Vorteile und wirken sich auf die Optik aus.

  • Gemauerter Grillkamin: Beim Mauern lassen sich verschiedene Formen umsetzen. Beliebt sind die Bögen, die einen optischen Hingucker schaffen und für eine optimale Wärmeverteilung im Feuer- und Garraum sorgen. Meist sind diese schlicht gehalten und beinhalten dennoch alle Teile, die die Funktionsfähigkeit des Grillkamins mit sich bringt.
  • Betonierter Grillkamin: Die betonierten Modelle haben eine feste Form, die sich nicht nach persönlichen Vorstellungen verändern lässt. Die Bauteile werden in der Fabrik hergestellt und als fertiger Kamin verkauft. Teilweise lässt sich lediglich der Bereich der Ablagefläche beeinflussen. Der Grillrost lässt sich in verschiedenen Höhen einsetzen, wodurch eine Anpassung an die Hitze und die zu grillenden Lebensmittel möglich ist.
  • Edelstahl Grillkamin: Eine ebenso langlebige Varianten ist Edelstahl, welches auch bei Wind und Wetter rostfrei bleibt. Auch wenn diese im Handel rar sind, bieten sich die Modelle dennoch in moderneren Formen an. Auch hier wird auf die optimale Zusammensetzung der Bauteile für einen perfekten Zug gesetzt.

Bei allen Modellen kommt es auf einen festen Untergrund an. Dieser kann betoniert oder gepflastert sein. Während bei einem Grillkamin aus Beton oder Steinen der gesamte Aufbau aus diesem Material gefertigt ist, empfiehlt es sich bei Metallkaminen den Unterbau aus massiven Materialien herzustellen.

Grillkamine im Eigenbau herstellen

Mit dem entsprechenden handwerklichem Geschick steht eine Eigenbau eines Grillkamins nichts im Wege. Theoretisch ist ein betonieren ebenfalls möglich, jedoch handelt es sich in der Regel um gemauerte Kamine. Hierbei kommt es auf eine sorgfältige Planung und Wahl der Materialien an.

Bei den Materialien ist wichtig, dass es sich um feuerfeste Materialien handelt. Dies bezieht sich auf die Steine und den Mörtel. Diese müssen den hohen Temperaturen standhalten können, die in einem Kamin beziehungsweise bei einer Feuerstelle entstehen. Auch beim späteren Verputzen, was zum Wohle der Optik gemacht werden kann, aber nicht muss, ist auf die Temperaturbeständigkeit zu achten.

Mit den entsprechenden Möglichkeiten und Kenntnissen, ist auch ein Eigenbau aus Metall möglich. Hierbei ist auf die Langlebigkeit des Materials, scharfe Kanten und die Form zu achten. Mit Maschinen lassen sich die Vorstellungen meist mit einem kleineren Aufwand umsetzen.

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